Kulturhalle Ochtendung

30. September 2006

Die Gemeinde Ochtendung liegt in der vulkanisch geprägten Landschaft in der Nähe von Koblenz. Der Bedeutung des Bauwerks angemessen, wurde kurz nach der Grundsteinlegung in einem Wettbewerb die Kunst am Bau festgelegt.

Die weithin sichtbare Lichtkunst thematisiert die geographische Lage bzw. geologische Einbindung in die Umgebung: Vulkanität. Das Lichtkonzept veranschaulicht den Gedanken, dass das Bauwerk selbst ein abstrahierter Dampfkessel in der Feuersglut des Vulkans ist. Daher werden die Gebäudeteile, die fächerartig den mächtigen mittleren Zylinder mit 32 Metern Durchmesser umgeben von Bodeneinbaustrahlern angestrahlt, die mit amberfarbenen Filtern versehen sind. Dadurch ergibt sich das Bild einer riesigen Feuerstelle. Die auf dem Zylinder ruhende flache Kalottenkuppel, deren Größe die Kuppel der Hagia Sophia noch übertrifft, wirkt durch die dynamisch-farbige Anstrahlung wie der tanzende Deckel auf einem gigantischen Kochtopf.