Nonnenchor, Kloster Wienhausen

10. September 2015


Räumlich direkt über der Agneshalle befindet sich der weltberühmte Nonnenchor aus dem 15. Jahrhundert mit den prächtigen Gewölbemalereien. Die beiden Sakralräume sind lediglich durch dicke Eichenbohlen getrennt, durch die man an einigen Spalten und Astlöchern nach unten in die Ausstellungshalle schauen kann. In den Wand- bzw. Fensternischen sind in der unteren Laibung jeweils 3 justierbare LED-Strahler in einer eigens dafür gefertigten, im Stein versenkten Metallhalterung angebracht, damit die Lichtquellen vom Besucherraum aus weitestgehend unsichtbar bleiben.
Nun ist das ikonographische Programm in den Gewölben bei Führungen und für die Besucher bei öffentlichen Andachten und Meditationen in unterschiedlichen Lichtszenen neu erlebbar.
Der große Flügelaltar mit seinen plastischen Schnitzereien und Vergoldungen glänzt im Licht zweier Strahler, die ebenfalls voll dammbar in die DALI-Lichtsteuerung eingebunden sind.